Blog » Blog

Auf dem Pfad Cima Comer von Gargnano

Auf dem Pfad Cima Comer von Gargnano

Vom Ortsteil Navazzo di Gargnano begibt man sich entweder mit dem Auto, dem Bus, dem Fahrrad oder von vornherein zu Fuß nach Sasso, das ebenfalls zu Gargnano gehört. Über die Via Monsignor G. Tavernini/Strada Provinciale 9/SP9 und die Via Sasso gelangt man nach knapp zwei Kilometern nach Sasso. Ausgangspunkt in Sasso ist der Brunnen des Ortes. Von dort nimmt man die kleine Straße unterhalb des Ortes, die nach Sisèngla führt.

Wir folgen der Markierung Nr. 31 und erreichen ein kleines Tal. Hier endet die Straße und der Wanderweg führt in ein weiteres Tal. Dieses wird von rötlichen Felsen dominiert, die in regelmäßigen Reihen verlaufen. Gleich hinter einer Erhebung, die durch einen auffälligen Strommast markiert ist, führt der Wanderweg steil aufwärts. Wir folgen dem steilen, aber ungefährlichen Felsweg. An Stiegen vorbei, die tatsächlich nur für Kletterer geeignet sind, kommen wir auf dem normalen Weg mit den rot-weißen Markierungen voran. Gefährlichere Stellen sind durch Seile gesichert. Nachdem wir von mehreren Felsplateaus die Aussicht über den Gardasee genossen haben, gelangen wir schließlich auf ca. 770 m ü. M. nach S. Valentino. Diese Einsiedelei ist während der Pest im Jahr 1630 errichtet worden, als sich Überlebende hierher retten konnten.

​Zum Cima Comer gelangt man, indem man den Weg seitlich der Kirche nimmt. Nach ca. 15 Minuten wird ein Gipfel erreicht, von dem sich ein herrlicher Panoramablick öffnet. Um zum „Finger“ zu kommen, müssen wir an Seilen entlang abwärts gehen. Von hier aus wird der Pfad Nr. 31, der Sasso mit Cima Comer verbindet, allmählich leichter zu begehen, da wir uns nach dem Kamm richten können. Durch einen Kastanienwald kommen wir an eine Kreuzung, an der wir uns nach rechts wenden, um nach einer letzten Anstrengung von ca. 30 Minuten auf dem „Weg der Wunder“ den Gipfel auf 1.279 m ü. M. erreichen. Hier werden die Mühen des Aufstiegs durch einen einzigartigen Ausblick über den gesamten Gardasee belohnt. Der gegenüber liegende Monte Baldo scheint bei klarem Wetter durch einen Katzensprung erreichbar.



Folgen Sie uns auf