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Die Kirche in Navazzo di Gargnano

Die Kirche in Navazzo di Gargnano

Navazzo di Gargnano ist einer dieser kleinen malerischen Orte in Italien, die man niemals vergessen wird, wenn man sie erst besucht hat. Unscheinbar, verschlafen und letztlich doch reich an Überraschungen - so liegt Navazzo oberhalb Gargnano und des Gardasees. Bei Navazzo handelt es sich um einen perfekten Ort, an dem der Traum nach einer ruhigen Auszeit in Umgebung von beeindruckender Natur und Historie in Erfüllung geht.

Eine der Überraschungen von Navazzo ist die Kirche Santa Maria Assunta. Der ursprüngliche Bau der Kirche stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem sechzehnten Jahrhundert. Jedoch hat die Kirche - wie viel derartiger Kirchen aus dieser Epoche - ein Fundament, dass aus den Grundmauern einer älteren unbekannten Kapelle besteht. Die Fassade der Kirche steht in Richtung des Dorfes - einladend zum Gebet, zum kurzen Verweilen und zum Genuss der Ruhe. Die Fassade umfasst ein Säulenportal. Von dem umliegenden Garten der Kirche hat man einen wundervollen Ausblick auf den Gardasee.

Nach ihrem Bau wurde die Santa Maria Assunta von Bischof Antonio Boscaioli am 15. August 1667 geweiht. Ungefähr die nächsten fünfzig Jahre geschah rund um das Bauwerk nichts, bis im Jahr 1722 die erste Restaurationen vorgenommen wurde. Diese Arbeiten dauert für zwei Jahre an. Die zweite Restaurierung erfolgte im Jahr 1930.

Das Hauptaltarbild stammt von Giovanni Andrea Bertanza. Hierbei handelt es sich um die "Himmelfahrt der Jungfrau Maria". Ferner findet man in der Kirche noch eine Verbildlichung des letzten Abendmahles von Bertanza. Der aufmerksame Besucher kann in der Kapelle abseits vom Hauptaltar mehrere gut erhaltene Fresken aus dem sechzehnten Jahrhundert entdecken.



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